Am letzten Wochenende machten sich die drei Triathleten Ralf Hassenkamp, Carsten Künsken und Malte Szostak des SV Hullern auf den Weg Richtung Bayern, um an einer der größten und berühmtesten Triathlonveranstaltung der Welt, dem Challenge Roth, teilzunehmen. Über 4000 Teilnehmer aus 84 Nationen (u.a. aus Mexiko, China, Israel, Japan und den USA) verglichen sich über die Wettkampfstrecke von 3,8km Schwimmen, knapp 180km Radfahren und 42km Laufen. Diese Veranstaltung lockt nicht nur ambitionierte Hobbyathleten, sondern auch jedes Jahr aufs neue ein hochklassiges Profistarterfeld in den Triathlonverrückten Landkreis.

Seit nun mehr 35 Jahren hat sich der Challenge Roth Triathlon als feste Größe im Rennkalender der Triathlonwelt etabliert, entsprechend hoch motiviert gingen auch die drei Athleten des SV Hullern an den Start. Ralf Hassenkamp durfte als Triathlonveteran schon an einigen Austragungen dieses Rennens teilnehmen, das erste Mal 1988! Dementsprechend wohl fühlte er sich in seinem „Wohnzimmer“ und kam nach einer konstanten Leistung in der Altersklasse 55 in allen drei Disziplinen nach 11 Stunden und 25 Minuten ins Ziel und zeigte sich mit seiner Leistung mehr als zufrieden. Künsken, Ironman Hawaii Finisher 2016, ging das Rennen in der Altersklasse 45 deutlich aggressiver an. Nach einer starken Leistung beim Schwimmen und auf dem Rad, blieb er nach Trainingsausfall beim abschließenden Marathon wie erwartet unter seinen Möglichkeiten. Mit einer Zielzeit von 10 Stunden und 10 Minuten war Künsken am Ende aber trotzdem mehr als glücklich. Als Rookie auf seiner zweiten Langdistanz war das Ziel für Malte Szostak erst einmal ganz klar: Dieses traditionsreiche Rennen in vollen Zügen genießen und gesund ins Ziel kommen. Der Genuss fiel dank starker Winde und einem mentalen Tief auf der Radstrecke nicht ganz so leicht. Doch das änderte sich auf der Laufstrecke, wo Szostak seine Motivation schnell wiederfand und eine persönliche Marathonbestzeit laufen konnte. Auch die Tatsache unter 12 Stunden ins Ziel zu kommen (11:50:33h), ließ die Freude über die eigene Leistung am Ende dieses langen Tages in die Höhe schnellen.

So war die Stimmung im Zielbereich bei allen drei Athleten absolut im grünen Bereich und da es fast schon Tradition im Triteam des SV Hullern hat, sich nach erbrachter Wettkampfleistung mit einem Burger zu belohnen, ließ man sich die Gelegenheit nicht nehmen die verbrauchten Kalorien gleich wieder auszugleichen.

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